Pawel Wasek (POL) vs. Maciej Kot (POL)
 
Im rein polnischen Duell ist es Pawel Wasek, der den Anfang macht. Was kann er auf die Schanze legen? Es werden 119,5 Meter. Maciej Kot kontern anschließend mit soliden 127,5 Metern und geht als Sieger aus dem Duell hervor.
Niklas Bachlinger (AUT) vs. Sandro Hauswirth (SUI)
 
Niklas Bachlinger gibt seinem Duellgegner mit 119,5 Metern keine unlösbare Aufgabe mit auf den Weg, doch dieses Mal bleibt die große Überraschung aus. Sandro Hauswirth zeigt zwar mit 125 Metern nicht seinen besten Sprung, zieht aber dennoch souverän in den Finaldurchgang ein.
Killian Peier (SUI) vs. Gregor Deschwanden (SUI)
 
Dicke Überraschung im rein schweizerischen Duell. Nicht Gregor Deschwanden, sondern Killian Peier zieht in die nächste Runde ein. Deschwanden vermasselt seinen Sprung komplett, ist viel zu spät am Schanzentisch und tritt anschließend ins Leere. Nach nur 115,5 Metern dürfte für ihn Schluss sein, aktuell liegt er lediglich auf Rang fünf der Lucky Loser. Peier hingegen nutzt die Chance und steht im Finaldurchgang.
Dawid Kubacki (POL) vs. Kamil Stoch (POL)
 
Im Duell der polnischen Superstars und ehemaligen Tourneesieger macht Dawid Kubacki mit 122 Metern den Anfang. Kamil Stoch präsentierte sich zuletzt in deutlich besserer Form und bestätigt das auch jetzt. Mit 127 Metern entscheidet Stoch das Duell klar für sich, während Kubacki zumindest Rang zwei bei den Lucky Losern übernimmt.
Kristoffer Eriksen Sundal (NOR) vs. Valentin Foubert (FRA)
 
Kristoffer Eriksen Sundal erwischte bereits in der Probe keinen Sprung, der wirklich Vertrauen gegeben hätte, und auch jetzt läuft es für den 24-jährigen Norweger nicht zusammen. Nach 121,5 Metern bleibt ihm nur die Hoffnung, dass Valentin Foubert patzt, denn für die Lucky Loser ist diese Weite alles andere als komfortabel. Doch Foubert lässt sich die Butter nicht vom Brot nehmen und kontert mit starken 127 Metern. Sundal muss damit zittern und rangiert aktuell nur als Dritter der Lucky Loser.
Vilho Palosaari (FIN) vs. Clemens Aigner (AUT)
 
Mit diesem Sprung gibt Vilho Palosaari seinem Duellgegner keine wirkliche Aufgabe mit auf dem Weg. Es werden nur 116 Metern und dann hat Palosaari auch noch riesige Schwierigkeiten bei der Landung, was hohe Abzüge bedeutet. Wie kommt im Anschluss Clemens Aigner zurecht? Hervorragend! Aigner erwischt seinen Sprung, kommt super in die Haltung hinein und segelt auf 132 Meter runter. Er übernimmt vor Zografski die Führung.
Robin Pedersen (NOR) vs. Maximilian Ortner (AUT)
 
Robin Pedersen hatte schon in der Probe seine Schwierigkeiten und auch jetzt möchte der Norweger viel zu viel. Mit 123,5 Metern ist die Tür für Maximilian Ortner offen. Der bekommt seinen Sprung auch nicht ganz hin, kann aber das Duell mit 125,5 Metern für sich entscheiden und steht im Finale. Pedersen setzt sich in den Lucky Losern an die erste Position.
Rok Oblak (SLO) vs. Andreas Wellinger (GER)
 
Im nächsten Duell ist Andreas Wellinger als weiterer DSV-Springer gefordert. Zu knacken sind die 122,5 Meter von Rok Oblak aus Slowenien. Eigentlich kommt Wellinger hier deutlich besser zurecht als zuletzt in Innsbruck, doch diesmal passt es nicht. Er kommt nicht sauber vom Schanzentisch weg und landet bereits nach 120,5 Metern. Im Auslauf ist der Ärger deutlich zu sehen. Das Duell ist verloren und auch über die Lucky Loser dürfte es mit dieser Weite sehr eng werden.
Naoki Nakamura (JPN) vs. Vladimir Zografski (BUL)
 
Nachdem der Sprung von Naoki Nakamura nach einem viel zu späten Absprung völlig in die Hose geht und schon bei 116 Metern endet, hat Vladimir Zografski leichtes Spiel und zieht nach 129 Metern souverän ins Finale ein. Auch in der Endwertung dürfte er damit gute Möglichkeiten auf eine Topausgangslage haben.
Yukiya Sato (JPN) vs. Pius Paschke (GER)
 
Da Yukiya Sato aus dem japanischen Team seine Teilnahme krankheitsbedingt kurzfristig absagen musste, erlebt Pius Paschke zum Auftakt ein leichtes Duell und zieht damit automatisch in den Finaldurchgang ein. Dennoch geht es für den DSV-Springer natürlich darum, sich mit einem guten Sprung eine möglichst starke Ausgangslage für das Finale zu verschaffen. Er geht wie üblich aggressiv vom Tisch weg und eröffnet den Wettkampf mit 125,5 Metern.
Hörl gewinnt Probe, Hoffmann Dritter
 
Vor dem Wettkampf gingen die Athleten im Probedurchgang über die Schanze. Den besten Sprung lieferte darin Jan Hörl, der auf 140,5 Meter gegangen war. Domen Prevc folgte dahinter auf dem zweiten Platz. Für Felix Hoffmann wurde es mit 140,5 Metern aus einer Luke mehr Anlauf Platz drei. Dominant unterwegs waren einmal mehr die österreichischen Springer, die fünf Athleten in die Top Ten brachten.
Alle Schweizer vertreten
 
Das Team aus der Schweiz brachte alle vier Athleten durch die Qualifikation, wobei vor allem Sandro Hauswirth und Gregor Deschwanden diejenigen sein dürften, die für gute Ergebnisse in Frage kommen. Killian Peier und Felix Trunz dürften indes darauf schielen, sich in Richtung Olympia zu empfehlen.
Sorgen bei DSV-Hoffnungsträgern
 
Auch wenn die Qualifikation für Felix Hoffmann und Philipp Raimund ohne Probleme lief, gibt es dennoch Sorgen bei den beiden Hoffnungsträgern der Mannschaft. Felix Hoffmann plagt sich mit Knieproblemen rum, während Raimund nach seinem Crash in die Bande von Innsbruck die Hüfte plagt. Der Zeitpunkt ist ungünstig, zumal die Routiniers der Mannschaft strauchelten. Insbesondere Karl Geiger tut sich auch in Bischofshofen schwer. Andreas Wellinger kam hingegen deutlich besser zurecht als noch in Innsbruck. Für Pius Paschke geht es nach einem soliden Qualifikationsresultat bereits im ersten Duell zur Sache.
Domen Prevc vor großem Triumph
 
Genau zehn Jahre nach seinem Bruder Peter Prevc könnte Domen Prevc für den nächsten Vierschanzentournee-Sieg in der Familie sorgen. Vor dem abschließenden Wettkampf liegt Domen Prevc mit 41,4 Punkten souverän vor dem Österreicher Jan Hörl. Der dürfte sich inzwischen wenig Hoffnungen auf den Gesamtsieg machen und sich stattdessen mit Teamkollege Stephan Embacher, der nur 0,3 Punkte Rückstand hat, um Platz zwei duellieren. Ren Nikaido liegt mit 54,1 Punkten auf Platz vier vor Felix Hoffmann aus dem deutschen Team, der 55,4 Punkte Rückstand hat.
Herzlich willkommen!
 
Willkommen zum großen Abschluss der Vierschanzentournee 2025/2026. Los geht es um 16:30 Uhr.